Wenn Mondlicht fällt...

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menschlicher Name: Irvin Ignatius O'Reilly

Vampirname: Seraph

Alter: 385 Jahre

Geburtsort: Irland

Clan: Sumati

Vater: Divus



Augenfarbe: ein silbriges meerblau, vor allem im Mondlicht scheinen seine Augen zu funkeln

Haarfarbe und -l?nge: relativ kurz gehaltene rote Haare

Gr??e/Statur: Seraph ist in etwa 1,85 m gro? und von schlanker Statur. Er ist weder ?berm??ig muskul?s, noch zu schlacksig. Seine Haut ist, gew?hnlich f?r einen Vampir, verh?ltnism??ig blass. Wenngleich dies bei ihm nicht sonderlich auff?llt, da er auch schon vor der Wandlung ein hellh?utiger Mann war. Sein dichtes, rotes Haar tr?gt er kurz, so dass es ihn nicht weiter behindert.

sonstige ?u?erlichkeiten (Kleidung, etc.): Seraph tr?gt auf der linken Schulter ein verschlungenes Tribal-Tattoo. Kleiden tut er sich zumeist in elegante Anz?ge in dunklen Farben. Am rechten Ringfinger findet sich ein uralt aussehender Siegelring.





Charakter: Seraph ist zumeist ein eher zur?ckhaltender Vampir, der seine Umgebung sorgsam beobachtet bevor er mit ihr in Kontakt tritt. Oftmals ist er in ernster Stimmung anzutreffen, wenngleich er doch auch einen trockenen, zuweilen gar makabren, Humor pflegt. Auch wenn er viel Zeit mit dem Umherwandern und Alleinsein verbringt, so hat er doch seine geselligen Momente in denen er sich unter die Sterblichen mischt. Vor allem um Musik zu h?ren n?herte er schon oft menschlichen Siedlungen. Er liebt jedwede Art von Kunst und ist auch selbst ein nicht untalentierter Zeichner und Musiker. Doch ihn singen zu h?ren ist ein seltenes Geschenk, welches er nicht vielen macht. Seraph war vor seiner zweiten Geburt ein fr?hlicher und ausgelassener Mensch, doch die Umwandlung zum Vampir hat ihn nachdenklich und distanziert werden lassen. Wie alle Vampire hat er eine besondere Ausstrahlung, vor allem auf menschliche Frauen. Er zeichnet sich auch durch gute Manieren und H?flichkeit aus, so er dies will und kann dann gar ein rechter Gentleman sein. Auch wenn er eigentlich ein ruhiges Wesen hat, so sollte man Seraph doch nicht reizen. Ist er erst einmal zornig wird es sowohl f?r andere als auch f?r ihn selbst schwierig ihn zu z?geln. In jenen Momenten tritt das grausame Tier in ihm zum Vorschein. Wie die meisten Sumati ist er sehr wissbegierig und diszipliniert in seiner Suche nach bedeutsamen Informationen.

Vorlieben: zeichnen, Wanderungen bei Mondlicht, Musik, Kunst, die See, B?cher, die Sterne betrachten

Abneigungen: Sonne, Krach, unh?fliche Wesen, Dummheit, Unwissenheit, Religi?sit?t, unn?tige Gewaltanwendung

Besonderheiten: Ratsvorsitzender der Sumati



Vorgeschichte: Es war eine besondere Nacht in der ein Junge namens Irvin Ignatius O'Reilly geboren wurde. Denn an jenem 9. Dezember 1620 konnte man eine Mondfinsternis beobachten. Jedoch schien dies den Sohn wohlhabender, protestantischer Eltern nicht weiter zu beeinflussen. Irvins Familie geh?rte zu den Iren die treu zu britischen Krone standen, wenngleich die Gr?nde daf?r wohl im verborgenen bleiben m?gen. Entsprechend seines Standes wurde der junge Mann auch aufgezogen und bewegte sich so schon recht fr?h in gehobenen Schichten. Er lernte zu tanzen und auch das ein oder andere Instrument zu spielen. Auch Manieren wurden ihm schon fr?h antrainiert.



Doch der junge Irvin hielt nicht viel von den Gesch?ften der Familie, war, sehr zum Unwillen seiner Eltern, nicht religi?s und widmete sich ausschlie?lich der Wissenschaft. Dies daf?r mit umso mehr Leidenschaft. Als ?ltester Sohn hatte er nat?rlich die Arbeit seines Vaters fortf?hren sollen, doch konnte man Irvin bei bestem Willen nicht zu solch einer Karriere ?berreden. Statt dessen ?bernahm dies schlie?lich sein j?ngerer Bruder Robert. W?hrend all der Jahre die der junge Irvin in B?cher vertieft verbracht hatte, hatten seine Eltern schon jedewede Hoffnung darauf verloren, er w?rde je eine Frau finden.



Doch als er sich schlie?lich verliebte, und dies ?ber beide Ohren, stellte dies seine Eltern auch nicht zufrieden. Ganz im gegenteil. Die Auserw?hlte seines Herzens war eine Katholikin und stand somit ganz und gar nicht auf der Liste der m?glichen Heiratskandidatinnen. Und so blieb dem Liebespaar nur eine kurze Spanne der Zweisamkeit bis die junge Dame, namens Elaine, schlussendlich verschwand. Bis heute hat Irvin niemanden ?ber die Umst?nde ihrer "Abreise" informiert und wann immer man ihn auf jenes Thema anspricht wird er einem nur Schweigen entgegnen.



Seit jenen Tagen wuchs aber im jungen Iren der Hass auf Religionen und alles was damit zu tun hatte. Immer mehr entfernte er sich von seiner Familie, schlo? sich schlie?lich sogar den Rebellen an und k?mpfte mit ihnen gegen englische Siedler. Doch dies konnte seinen hungrigen Geist nicht zur Ruhe bringen und so begab er sich erneut auf die Suche nach Wissen. Und auf jenem Pfad geschah es, dass er jemandem begegnen sollte, der sein ganzes Leben ver?ndern w?rde.



Irvin sa? vor dem Haus eines Freundes, die Sonne war bereits untergegangen und in seinen filigranen H?nden ruhte ein schweres Buch. Zuerst war es nur ein Knacken im nahen W?ldchen, welches die Aufmerksamkeit des jungen Mannes weckte, doch schon bald wurde er eines Fremdem gewahr. Ein ?lterer Mann trat zu ihm heran unter dem Vorwand er sei auf der Durchreise und vom Weg abgekommen. Stirnrunzelnd lud Irvin den Fremden ein, vorsichtig, doch ?berzeugt der Mann sei harmlos. Dieser schien sich auch sehr f?r das Buch zu interessieren, welches Irvin gelesen hatte.



Viele Stunden voller Gespr?che fogten. Der Fremde, der sich in der Zwischenzeit als Divus vorgestellt hatte, war weit herum gekommen und hatte viel zu erz?hlen. Doch genauso interessiert schien er an dem Wissensdurst seines Gegen?bers. Schlie?lich schien er Irvin f?r w?rdig zu erachten und offenbarte sich ihm. Nach dem Verlust seiner Geliebten und dem vieler "Freunde" w?hrend der K?mpfe gab es ohnehin kaum noch etwas f?r das der junge Mann leben wollte und so gab er sich dem Vampir hin.



Die Erfahrung des Kusses war schmerzhaft und doch zugleich auch erregend. Die Welt die er verlie? war nicht dieselbe in der er aufwachte. Seine Sinne waren sch?rfer, seine Reflexe rascher, sein K?rper st?rker. Und da war noch etwas. Der Hunger nach Blut, den er in seinen ersten Jahren nur schwer zu kontrollieren vermochten. Doch sein "Vater" half ihm bei seinen ersten Schritten, lehrte ihn die Wege eines Nachtwesens und brachte ihm die Kunst der Jagd bei. Auch riet er seinem Sohn einen neuen Namen zu w?hlen, denn in seinen Augen war Irvin Ignatius O'Reilly nun tot. So kam es, dass jenes Wesen fortan Seraph genannt wurde. Viele Jahrzehnte zogen Meister und Sch?ler gemeinsam durch die Welt, bereisten fremde L?nder und stillten ihren Durst.



Doch schlie?lich kam die Zeit in der sich ihre Pfade trennten. Divus befand seinen Sch?ler f?r "erwachsen" genug und entlie? ihn die Welt, auf dass er selber seinen Weg finden w?rde. Die erste Monate des Alleinseins waren ungewohnt f?r Seraph, schmerzten sogar fast schon ein wenig, doch ?berlebte er und wurde st?rker. Und stets war er auf der Suche nach neuem Wissen, las B?cher und bediente sich auch modernerer Quellen. All die Jahre begleitet vom Durst nach Blut. Doch mit den Jahren begann Seraph seine Natur besser zu verstehen, wurde geschickter und schaffte es schlie?lich nicht jedes Opfer gleich zu t?ten, seinen Hunger mit Disziplin zu kleinen Teilen zu beherrschen.



Und so zieht er noch immer durch die Welt. Immer noch auf der Suche nach Informationen. Doch bei all seiner Zur?ckhaltung doch ein Vampir und tief im Inneren eine kalte Bestie.




16.6.05 11:56


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